Montag, 28. September 2009

Was die Frau so treibt

Mein letzter freier Tag, morgen muss ich wieder Arbeiten.
Warum nur ist der Urlaub immer so schnell rum?
Und kann es sein, das gerade der letzte Tag immer schneller 
vergeht als die anderen?
Was hat ich heute denn bei dem schönen Wetter getrieben?
Ich habe genäht, ja ich gebe es zu - ich habe im Nähzimmer 
gesessen und genäht.
Mein Mann muss schon seit Donnerstag arbeiten, heißt Sonntag 12 Stunden Schicht und für mich heißt das, ich habe bis 19 Uhr sturmfreie Bude.
Noch vor meinem Urlaub habe ich ein Mützenschnittmuster entworfen und so hat mich heute das Mützenfieber gepackt. Obwohl das Wetter noch gar nicht nach Mützen ausschaut, aber der Winter kommt bestimmt.
Der Verkauf des Schnittmusters ist gleichzeitig eine Spendenaktion an den Verein Saporoshje e.V. Oberhausen. Meine Familie unterstützt den Verein ehrenamtlich und so bin ich damit irgendwie verbunden. Seit der enormen Haushaltskürzungen der Stadt Oberhausen - Saporoshje liegt in der Ukraine und ist die Partnerstadt von Oberhausen - muss der Verein für die Nebenkosten des Vereinshauses selbst aufkommen. Natürlich ist das keine kleine Wohnung, denn die vielen Sachspenden müssen ja irgendwo untergebracht werden und der Container fährt nur alle 4-6 Monate. Die Spenden für den Transport sind auch nicht das Problem, nur der Verein darf kein Geld aus der Kasse nehmen um die Nebenkosten zu bezahlen, es sei denn es ist ausdrücklich deklariert. Sowas weiß der "normale" Spender nicht und das ist das größte Problem.



Ich hoffe nun das meine Kunden/innen mich unterstützen und wir den Verein finanzelle unterstützen können. Entsprechend hoffe ich auf regen verkauf des Mützenschnittmusters und machte ausnahmsweise mal Werbung für meinen Shop
So und nun ein wenig Augenfutter:
Allen einen schönen Start in die Woche 




Samstag, 26. September 2009

Einräuminventur

Wie angekündigt haben ich mir beim einräumen meiner Stoffe die Zeit genommen und noch mal genau Inventur gemacht. Die 1. Inventur war ja ganz gut und schön, aber was nützt es mir, wenn ich später nicht mehr wusste in welchem Regal der Stoff der Begierde nun liegt.
Deshalb habe ich eine Vorlage zu Erfassung meiner Stoffe entworfen und diese beim einräumen schön ausgefüllt. Dabei habe ich festgestellt, dass ich doch den ein oder anderen Stoff vergessen habe aus der Liste zu streichen. Leider habe ich auch den ein oder anderen gar nicht erfasst.
Jetzt weiß ich aber wo ich welchen Stoff finde. Später ist mir noch aufgefallen, da ich viele Modelle nähe sollte ich vielleicht noch einfügen wie teuer der Meterpreis war, damit ich die Modelle besser berechnen kann.

Hier der Stand schwarz auf weiß in Zahlen:
Jersey, Sweater, Bouclé, Fleece, Strick: 218,10 m
Jackenstoffe 58,40 m
Blusenstoffe 79,30 m
Hosenstoffe 107,50 m
Entwurfsstoffe 67,00 m
Sonstige 17,90 m
macht ingesamt 548,20 m
Die Stoffe vom letzten Stoffmarkt sind noch nicht dazugerechnet, aber ich glaube es waren auch "nur" 8,00 m.
Meine Taschenstoffe hatte ich auch erfasst, nur hat mich vor dem Umbau noch das Taschennähfieber ereilt und ich habe nicht wirklich nachgehalten wie viele Meter ich vernäht habe.
Na ja und ehrlich dafür bleibt jetzt keine Zeit mehr und ist ja auch nicht sooooooooo wichtig.




Freitag, 25. September 2009

Mein neues Nähzimmer

Und jetzt endlich ganz viel Augenfutter von meinem neuen Nähzimmer.
Ich bin so froh, dass wir endlich fast fertig sind. Ein paar Kleinigkeiten fehlen noch, wie ein Schrank und ein Regal vom Schweden. Außerdem muss noch die Tür und die Luke im neuen Heizungsraum eingebaut werden. 2 Kruschecken möchten noch aufgelöst werden und für meinen neuen Zuschneidetisch brauche ich noch Türen und die Schubladen muss ich auch noch zusammenbauen. Nur wenn ich ehrlich bin, im Augenblick ist dafür einfach die Luft raus und da ich die nächsten 7 Wochen komplett durcharbeiten muss und gerade mal 2 "Ruhetag" habe, möchte ich mich mit diesen Kleinigkeiten auch nicht stressen. Die Ruhetage werde ich für die nächsten Vorbereitungen nutzen müssen, einzig ich darf an den Tagen mal ausschlafen.
So jetzt aber erstmal Augenfutter und damit man auch sieht was sich verändert hat, gibt es Vorher-Nachher Bilder. 

Vorher
 
links Seite:


rechts Seite:

Nachher

Die weiße Kommode kommt noch weg und wird durch Billy vom Schweden ersetzt, damit die Schnittmuster dort ihren Platz finden.

Nähtisch
Die Stickmaschine sucht noch eine schönes Plätzchen, aber ich glaube auch hier findet sich beim Schweden etwas. 

 Schreibtisch
Hier noch die beiden Kruschecken
Für die Lineale und Schneidematten wollte ich noch Taschen nähen, die an den Seiten vom Zuschneidetisch befestigt werden.
Die Ecke mit dem Spiegel beherbergt hauptsächlich noch Werkzeug welches noch gebraucht wird, der Müllsack ist voll mit Kleidung für Saporoshje und im Karton sind Kochbücher die demnächst ihren Platz in der Küche haben.
Unser neuer Heizungsraum. Weil die Ecke früher sehr verboten ausschaute, gibt er hervon kein Vorherfoto.
Mein ganzer Stolz ist der neue Zuschneidetisch, der eigentlich überhaupt nicht eingeplant war. Zu dumm das beim Besuch IKEA-Düsseldorf die blöden Schränke in der Fundgrube standen. Da konnte ich nicht wiederstehen. Mein Mann hätte mich an dem Tag gerne erwürgt, natürlich habe ich behauptet das 2 der 1,00x0,60m großen Schränke in meinem kleinen Skoda passen. Musste Männe mit 1 Schrank nach Hause fahren und die Familienkutsche holen *dumdidum*. Ich hab mir in der Zwischenzeit im Kinderkino Madagaska angesehen Winken.
Im Nachhinein haben wir jetzt erfahren, das IKEA-Deutschland die 70er PAX-Schränke aus dem Programm genommen hat, nur gut das ich jetzt noch 4 Stück davon ergattern konnte. Die passenden Nexus-Türen gibt es natürlich auch nicht mehr, für die Küchen wurde Nexus aus dem Programm genommen, nur gut das man diese neuerdings 2 Jahre nachbestellen kann. Ach so ein paar Verbindungsschrauben fehlen auch noch, 
deshalb sind die Schränke noch ein bisschen schief.


Und um den Rundgang abzuschließen hier noch mal 2 Fernansichten. Bei denen mir auffällt, es fehlen noch Gardinen, aber das hat noch sooooooooo viel Zeit, hier kann ja keiner reingucken.


Wenn die Kruschecke weg ist kommen hier noch 2 Schlafsessel hin und mein geerbter Tisch. Dieser dient meinem Mann momentan als Schreibtisch, weil er seinen etwas zu spät bestellt hat müssen wir nun warten.
Ich hoffe der Rundgang hat Euch gefallen, ich für mein Teil fühle mich im neuen Nähzimmer sauwohl und bin davon überzeugt hier viele kreative Ideen zu haben.






Donnerstag, 24. September 2009

Das einzige freie Wochenende


Das einzige Wochenende an dem wir mal Zeit zum abhängen hatten, waren wir im Zoo - genauer im ZOOM. Dort haben wir die Führung 
"Unternehmen erleben" mitgemacht.
Herrliches Wetter hatten wir, fast schon zu warm für einen Spaziergang durch den Zoo. Beim letzten Mal hatten wir den Bereich Afrika besucht, da wir spät in der Zeit waren, hatten wir uns für Alaska entschieden 
(wir wussten leider nicht, das auch die Führung durch Alaska ging).
Wer den ZOOM nicht kennt, der Zoo ist in momentan 2 verschiedene Erlebniswelten aufgeteilt. Zum einen Alaska mit Eisbären, Kodiakbären, Elche, Schneeeulen, Seelöwen usw. Hier gibt es ein Simulator, 
der einen eine Reise auf einer Eisscholle vortäuscht.
Dann gibt es noch Afrika zu bestaunen sind Nashörner, Löwen, Giraffen, Pelikane, Nilpferde usw. Gemütliche Boote fahren einen an einigen der Gehege vorbei oder wie immer und üblich - man läuft.
Nun aber zu unserer Führung. Der Titel war "Unternehmen erleben, hinter die Kulissen", na ja ehrlich gesagt hatten wir uns das schon anders vorgestellt. Ich dachte man sieht wo die Tiere hausen, wenn sie nicht im Freigehege sind. Denn man kann in diesem Zoo nicht in die Tierhäuser, es gibt also keine Schlechtwetterausweichmöglichkeit.
Inhalt war:
- Eine Führung durch die Futterkammer, die mit ihrer Ratten/Mäuse und Insektenzucht ganz interessant war
-die Technik des Alaksa-Simulator. Diese Ansicht fand ich wirklich der Hammer, was man im inneren überhaupt nicht bemerkt.
Trotzdem fand ich die Führung super, denn wir hatten einen erfahrenen Studenten der viele Gesichten von den Tier und ihre Tierpflegern erzählen konnte und wir haben wirklich viel gelacht.
So und jetzt ganz viel Augenfutter:
Die Eisbären haben ein Bad im kühlen Nass genossen.
Antonia die Mini-Eisbärin, sie ist ein Eisbärliliput und muss daher alleine leben. Was kein Problem ist, da Eisbären eh Einzelgänger sind.
Das sind meine neuen Lieblinge: Baumstachler. So süß und sowas von tollpatschig, wir hatten Glück das 2 der eigentlich nachtaktiven Tiere mal zur "Toilette" mussten.

Fischotter mag ich auch sehr, schon ihre Augen verraten den Schalk 
und die Intelligenz.
So und morgen gibt es - wenn ihr brav seit - Bilder vom neuen Nähzimmer. 




Samstag, 5. September 2009

Ernährungsumstellung geht voran

So nun liege ich in den letzten Zügen, die nächsten Tage habe ich keinen PC.
Deshalb hier noch ein paar Bilder und einen Reisebericht, 
den ich ganz vergessen hatte.
Mittlerweile habe ich mit Ernährungsumstellung kaum noch Probleme.
Nur das ein oder andere zum würzen fehlt mir immer noch.
Gegen Tomate (die auf dem Bild sind für meinen Mann)
bin ich immer noch allergisch,
Zwiebeln darf ich mittlerweile wieder essen
und sowie es ausschaut hat auch die Löschung
von Traube und Weinsteinsäure geklappt.
Das heißt ich darf auch wieder Essig essen.
Trotzdem bin ich immer wieder erstaunt,
wenn ich mir unseren "neuen" Einkaufswageninhalt ansehe.
Früher sah dieser gaaaaaaaanzzz anders aus und wenn ich ganz genau hinsehe, bei der Farbenpracht bekommt man gleich Hunger.

Schifffahrt Richtung Nimwegen

Und jetzt möchte ich noch einen Reisebericht nachreichen.
Der einzige schöne Tag in unserem Juli-Urlaub
haben wir auf den Rhein verbracht.
Mit unseren Ruhrtopkarten, haben wir eine Schiffstagesfahrt
über den Rhein von Rees nach Nimwegen gemacht.

Nimwegen hat eine schöne wenn auch kleine Altstadt,
der Rest ist ehr modern.
 Leider war unser Aufenthalt mit 2 Stunden viel zu knapp
um die Stadt intensiv zu erkundigen.
In Nimwegen war Markttag und so haben wir noch einiges an
Obst und Gemüse eingekauft (damals durfte ich ja noch :-)).
Vorher habe ich gehört das einige Hobbyschneiderinnen
wegen den Stoffständen auf dem Markt nach Nimwegen fahren.
Ich für mein Teil, finde die Stoffstände nicht so dolle.
Da fahre ich doch lieber weiterhin nach Utrecht..

Auf der niederländischen Seite haben wir Wildpferde gesehen.
Ja es sind wirklich Wildpferd.
Alles im allen war die Fahrt schön,
nur der Rückweg war sehr lang und zäh.
 Man sitzt immerhin insgesamt 7 Stunden auf dem Schiff.
 3 Stunden Hinfahrt - 4 Stunden Rückfahrt.
Man sollte sich eine Beschäftigung mitnehmen,
denn landschaftlich gibt es nichts bzw. nicht viel zu sehen.

Das Dachbodenkommando rückt an ...

Ja und jetzt noch einen Blick auf den jetzigen
Zustand meines Nähzimmers/Büros.
Meine Männer (GöGa und der Rest der Nachbarschaft)
schleppen noch die letzten Sachen nach unten.
Ich darf noch meinen Beitrag zu Ende schreiben,
dann wird hier der Strom abgestellt.
Ich bin soooooooooo neugierig
wie der Dachboden in 2 Wochen aussehen wird.
Bis zum 15.09. ist hier auf jeden Fall Sendepause.
Und nun werde ich ................
..................... davon fliegen.