Freitag, 22. Mai 2009

Erzgebirgsbahn und Wildpark

Zu Weihnachten habe ich meinem Mann eine Ruhrtopkarte geschenkt www.ruhrtopkarte.de und darin entdeckt man vieles, von dem man gar nichts wusste. So auch von der Erzgebirgsbahn im Sauerland.
Für heute haben wir einen Ausflug nach Ramsbeck zum Erzgebirgsmuseum geplant. Ich bin schon sehr gespannt, Kohlebergbau kenne ich, dort war ich schon bis ganz nah am Förderband auf der 
Zeche Auguste Victoria in Marl, aber Erzabbau....
Spektakulär ist der Eingang nicht. Vorallem wenn ich mir das Fördertürmchen betrachte, wenn ich da an die Fördertürme an den Zecheneingängen denke. Kann sich dieser Winzling gerade mal Türmchen nennen. 

Und hier mein Mann auf dem Weg zur Gebirgsbahn, 
die uns in die Stollen brachte.
Für die Besucher wurden auf dem Weg in die Stollen mittlerweile ein paar Lampen angebracht. Das Funzellichtlein in den Waagon und dann den ganzen Weg stockdunkel, das ist nichts für Städter.
Vom Museum und der Führung im Stollen war ich begeistert, die Fahrt hat sich wirklich gelohnt. Zwischen Erzbergbau und Kohlebergbau ist ein großer Unterschied, jetzt weiß ich auch warum der Förderturm hier so klein ist.
Auf der Hinfahrt sind wir am Wildpark Vosswinkel vorbeigefahren, dieser steht auch in der Ruhrtopkarte. Nur für den Wildpark wären wir nicht extra ins Sauerland gefahren, aber wo er schon mal auf dem Weg lag. Außerdem haben wir noch gute 2 Stündchen Zeit.
Als wir ankamen, wurden wir gleich zur Fütterung der Nachtjäger geschickt. Ein großer Pulk Erwachsener mit Kind und Kegel erwartete uns an den Gehegen. Na ja bei dem Geschnatter, war bis auf einem scheuen Fuchs oder besser einer Fehe die ihre Jungen zu versorgen hatte,
traute sich kein Getier aus seinem Bau.


So schnell wie die Fehe wieder in ihrem Bau war, konnte ich gar nicht fotografieren.
Wir gingen noch dem Wildhüter hinterher, seine Erzählungen waren sehr interessant und er konnte einen auch immer sagen, wo die Tiere zu finden sind. Das war gerade bei den riesigen Uhus eine große Hilfe. Ohne seinen Hinweis, hätten man die Tiere nicht gefunden. Da kann man mal wieder sehen, woran Mutter Natur alles gedacht hat.
Später gingen wir noch mal zu den anderen Gehegen zurück, die Menschenmeute war inzwischen weitergezogen und siehe da, die Tiere kamen aus ihrem Bau geschlüpft.

Und so konnten ich doch noch ein schönes Foto vom Dachs schießen.
Fazit: Mit Kindern oder wer gerne in der Natur wandert, für den ist der Wildpark klasse. Aber zum wandern hatten wir nicht die passenden Schuhe an und außerdem fehlte und dafür die Zeit. So haben wir in der Sonne noch einen Kaffee und ein schönes Stückchen Kuchen genossen und uns dann auf den Heimweg gemacht.
Heute Abend soll es nämlich noch einen ganz tollen Salat geben, mit weißem und grünem Spargel, Erdbeeren, Spitzkohl und Parmesan. Im nach hinein kann ich sagen: total lecker, wenn auch nicht ganz preiswert. Ein Salat zum verwöhnen halt.





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