Sonntag, 31. Mai 2009

Bin ich denn total bescheuert?

Da hab ich über 500 m Stoff im Schrank und was mache ich?
Ja genau ich kaufe noch mehr davon. Nicht alles auf einmal, aber so nach und nach schlichen sie sich über den gesamten Mai verteilt in unser Haus.

Auf dem Stoffmarkt in Bad Godesberg war soviel los, da habe ich am Stand selbstredend geholfen. Auch wenn ich nur meine Schnittmuster präsentieren sollte, aber ich stehe nicht rum, wenns wo was zu arbeiten gibt. Die Stoffe sind sozusagen meine "Bezahlung". Zum Glück erscheinen sie nicht in meiner Inventurliste, weil sie sind für Taschen gedacht. Ja ich weiß, das das Augenwischerei ist.

Toll vor 2 Wochen war ich dann bei Hartmann Stoffe&Zubehör in Herten um die Stoffe für die Mustermodell auszusuchen und was ist da noch in meiner Tüte gelandet? Weiß momentan nicht mal genau wie viel Meter das sind. Ist wohl auch besser so.

Workshop Duisburg und was lag im Laden rum? Dieser schöne dunkel rote Jersey. So ein rot suche ich schon seit gut 1 Jahr, da konnte ich den doch nicht liegen lassen. Es waren ja auch nur noch 8,00 m.

Zum Schluss dann noch die Ausbeute vom letzten Stoffmarkt (01. Mai) in Oberhausen, einige Stoffe sind für Modelle, andere natürlich für mich.
Und hier noch die Stoffe aus meinem Tauschring bei mir eingezogen sind. Ein paar der Stoffe gefielen mir in Natura nicht so gut, deshalb habe ich sie gleich weiterverschenkt oder gegen eine Spende für die Pfadfinder verkauft.
So neuer Stoffbestand 539,40 m - die Stoffe vom Tauschring hatte ich ja schon mit eingerechnet. Wobei ich das Gefühl habe, die Summe stimmt nicht mehr. Aber es gibt demnächst wieder eine Chance die Inventur zu wiederholen. Dann habe ich mir vorgenommen wirklich konsequent die Ein- und Abgänge zu notiere.

Aber was das aller Schlimmste ist - im August wollen wir den Dachboden machen lassen. Das heißt, ich muss alle meine Stoffe ausräumen und verpacken und im Keller zwischenlagern. Mein Mann weiß zwar wie viele Meter Stoff in den Schränken ist, aber so ein Mann kann sich zum Glück ja nicht vorstellen wie 500 m Stoff so aussehe. Ich muss unbedingt bis August noch viel genäht
bekommen und ich muss mich unbedingt zusammenreißen 
und darf bis dahin nichts mehr kaufen.
Mit dem ausräumen werden ich im Juni schon beginnen. Vorher müssen wir noch den Keller aufräumen und den neuen Wohnzimmerschrank einräumen. Dann werde ich mir im Keller eine schöne Ecke für meine Stoffe einrichten. Nur gut das unser Keller schön trocken ist und die Stoffe dort keine Kellergeruch annehmen. Ich habe mir fest vorgenommen, alles Stoffe nochmal zu vermessen und zu dokumentieren. UND!!! Ich werde dann auch die Dekostoffe mit aufführen und erfassen, allerdings hier nur die Gesamtmenge. 
Vorbei also mit der Augenwischerei.
Das war das Wort zu Pfingsten. 




Montag, 25. Mai 2009

Wir holen unseren Hochzeitstag nach ...

Heute holen wir unseren 4. Hochzeitstag nach.
Ein Besuch im Zoo .. ohohohoh .. nee wat ist dat schön ... *träller*.
Ja genau, heute steht bei uns auf dem Programm ein Besuch im Duisburger Zoo. Auch der ist in der Ruhrtopkarte und ich war glaube ich schon 20 Jahre nicht mehr im Duisburger Zoo. Tja das habe ich dann auch gesehen, es war vieles neu und anders. Aber etwas traurig war ich schon, denn es gibt keine Schimpansen mehr im Duisburger Zoo *snief*.
Natürlich ist der Zoo anders als z.B. der in Gelsenkirchen. Einige Gehege sind wirklich in die Jahre gekommen, ein paar dieser Gehege standen leer und waren mit einem Schild versehen "wegen Umbau geschlossen". Trotzdem fand ich den größten Teil der Gehege schön. Im Affenhaus fand ich es toll, das die Tiere selbst entscheiden konnten, ob sie nun ins Außengehege wollen oder lieber im Haus bleiben möchten.
Dieser kleine lustige Affe hüfte frei durchs Affenhaus. Er hatte mit viel TammTamm alle aufgemischt. Wenn die Faultiere nicht so faul wären, hätte man diese auch an ihren dicken Seilen, durch Affenhaus wandern sehen. Aber der Name ist bei denen ja Programm und so haben wir irgendwo ein schlafendes Faultier auf einen Affenkäfig gesehen.

Dieses Orang-Utan Foto ist mir draußen gelungen. Ich glaube wenn er könnte, würde er sich bei Germanys next Top Model bewerben. Er hat es richtig genossen, das alle guckten und sich vor jedem Fotoapparat zur Schau gestellt. Schade, dass vor dem Gehege keine Bänke standen,
 hier hätte ich gerne länger verweilt.

Und jetzt kommen wir zu der Null-Bock Generation

Einfach mal abhängen.
Es war ein richtig schöner Tag, nicht nur weil die Sonne schien.
Früher habe ich Zoos mit Delfinhaltung vermieden. Andererseits es gelingt immer häufiger auch Jungtiere im Zoo zu züchten und wer weiß ob es in 10 Jahren noch wilde Delfine gibt. Diese Flussdelfine im Duisburger Zoo gibt es ja schon ewig, ich kenne sie noch aus meiner Kindheit. Damals hatten sie ein fürchterliches Betonbecken mit einem Betonring in der Mitte. Ich hab mich immer gefragt, was der Ring da zu suchen hat. Die Tiere konnte sich nirgends zurückziehen, es gab keine Pflanzen in dem Becken nichts. Jetzt haben sie ein riesiges Becken, mit vielen Pflanzen und Rückzugsmöglichkeiten. Ob es den Tieren darin so viel besser geht, sei mal dahingestellt. Jedenfalls ist das neue Becken schöner fürs Auge.
Am Abend sind wir dann noch ägyptisch Essen gegangen. Mhhh es war lecker, zumindest der Vorspeisenteller. 11 typische Vorspeisen in niedlichen kleinen Schälchen mit frischem Brot. Die Hauptspeise schmeckte auch sehr gut, aber ihr fehlte der besondere Kick. Der Nachtisch wiederum war eine Klasse für sich. Obwohl es "nur" Milchreis mit Apricosen gab. Eigentlich mag ich Milchreis nicht so gerne, aber dieser war anders und ich hätte am liebsten eine große Schüssel davon mitgenommen.
Den krönenden Abschluss war dann noch ein großes Eis aus unserer Lieblingseisdiele "San Marino" in Oberhausen-Lirich. Bei dem tollen Eis ist selbst ein großer Becher immer zu klein. Auf unserer Terrasse haben wir die restlichen Sonnenstrahlen genossen und genüsslich das Eis geschleckt.




Freitag, 22. Mai 2009

Erzgebirgsbahn und Wildpark

Zu Weihnachten habe ich meinem Mann eine Ruhrtopkarte geschenkt www.ruhrtopkarte.de und darin entdeckt man vieles, von dem man gar nichts wusste. So auch von der Erzgebirgsbahn im Sauerland.
Für heute haben wir einen Ausflug nach Ramsbeck zum Erzgebirgsmuseum geplant. Ich bin schon sehr gespannt, Kohlebergbau kenne ich, dort war ich schon bis ganz nah am Förderband auf der 
Zeche Auguste Victoria in Marl, aber Erzabbau....

Spektakulär ist der Eingang nicht. Vorallem wenn ich mir das Fördertürmchen betrachte, wenn ich da an die Fördertürme an den Zecheneingängen denke. Kann sich dieser Winzling gerade mal Türmchen nennen. 


Und hier mein Mann auf dem Weg zur Gebirgsbahn, 
die uns in die Stollen brachte.
Für die Besucher wurden auf dem Weg in die Stollen mittlerweile ein paar Lampen angebracht. Das Funzellichtlein in den Waagon und dann den ganzen Weg stockdunkel, das ist nichts für Städter.
Vom Museum und der Führung im Stollen war ich begeistert, die Fahrt hat sich wirklich gelohnt. Zwischen Erzbergbau und Kohlebergbau ist ein großer Unterschied, jetzt weiß ich auch warum der Förderturm hier so klein ist.
Auf der Hinfahrt sind wir am Wildpark Vosswinkel vorbeigefahren, dieser steht auch in der Ruhrtopkarte. Nur für den Wildpark wären wir nicht extra ins Sauerland gefahren, aber wo er schon mal auf dem Weg lag. Außerdem haben wir noch gute 2 Stündchen Zeit.
Als wir ankamen, wurden wir gleich zur Fütterung der Nachtjäger geschickt. Ein großer Pulk Erwachsener mit Kind und Kegel erwartete uns an den Gehegen. Na ja bei dem Geschnatter, war bis auf einem scheuen Fuchs oder besser einer Fehe die ihre Jungen zu versorgen hatte,
traute sich kein Getier aus seinem Bau.


So schnell wie die Fehe wieder in ihrem Bau war, konnte ich gar nicht fotografieren.
Wir gingen noch dem Wildhüter hinterher, seine Erzählungen waren sehr interessant und er konnte einen auch immer sagen, wo die Tiere zu finden sind. Das war gerade bei den riesigen Uhus eine große Hilfe. Ohne seinen Hinweis, hätten man die Tiere nicht gefunden. Da kann man mal wieder sehen, woran Mutter Natur alles gedacht hat.
Später gingen wir noch mal zu den anderen Gehegen zurück, die Menschenmeute war inzwischen weitergezogen und siehe da, die Tiere kamen aus ihrem Bau geschlüpft.


Und so konnten ich doch noch ein schönes Foto vom Dachs schießen.
Fazit: Mit Kindern oder wer gerne in der Natur wandert, für den ist der Wildpark klasse. Aber zum wandern hatten wir nicht die passenden Schuhe an und außerdem fehlte und dafür die Zeit. So haben wir in der Sonne noch einen Kaffee und ein schönes Stückchen Kuchen genossen und uns dann auf den Heimweg gemacht.
Heute Abend soll es nämlich noch einen ganz tollen Salat geben, mit weißem und grünem Spargel, Erdbeeren, Spitzkohl und Parmesan. Im nach hinein kann ich sagen: total lecker, wenn auch nicht ganz preiswert. Ein Salat zum verwöhnen halt.





Sonntag, 17. Mai 2009

Mein 2. BH-Workshop in der Duisburger Stoffzentrale

Gestern Nachmittag und den heutigen Tag, 
habe ich mir mal wieder einen Workshop gegönnt. 
Mit einer BH-Größe von 110C findet man einfach nichts bezahlbares schönes, noch dazu wenn man keine Spitze mag.
 Im letztem Herbst habe ich in der Stoffzentrale Duisburg meinen 3. BH-Kurs gemacht, diesmal sollte es der Rebecca von Sewy werden. 
Es musst wieder mal einiges geändert werden, weshalb ich nicht ganz fertig geworden bin. An dem Wochenende wo mein Mann in München war, 
habe ich dann flux den BH vom letzten Mal fertig genäht.
Die 100% hat er noch nicht erreicht, aber es geht schon in die richtige Richtung.
Heute haben wir dann noch einiges überarbeitet und hier das Ergebnis:
Den Stoff habe ich erst Donnerstag aus dem Tauschringpaket von Dark_Soul gefischt. Ich bin wirklich froh, dass ich ihn genommen habe. Obwohl er nicht leicht zu verarbeiten war, er neigte leicht zur Faltenbildung 
und war sehr rutschig.
Hier noch schnell ein Foto von meinem Rebecca aus dem Herbstkurs:
Das einnähen der Spitze, halb über dem Mircosatin hat sich zufällig ergeben. Ich war so blöd und hatte aus der Spitze 2x den gleichen Obercup zugeschnitten. Für einen neuen Cup, war nicht mehr genug Spitze da und außerdem sah die Spitze real nicht so schön aus, wie im Shop auf dem Foto. Sie hatte keinen Stand und war recht labberig, also habe ich es so gelöst. Ich finde die Lösung klasse, mag ja eh ungerne Spitze auf der Haut haben.
Beide BH´s sind noch nicht perfekt, 
lassen sich trotzdem aber sehr gut und angenehm tragen.



Ja ich lebe noch ....

Ja ich lebe noch und ich schaffe es endlich wieder 
mal ein Lebenszeichen von mir zu geben.
Es gibt ja in jedem Beruf Dinge, die man gerne macht und 
Dinge die man fast schon hassen könnte.
Ich träume ja immer noch von einer automatischen 
Verpackungsmaschine für meine Schnittmuster. Ja die gibt es sicherlich, nur nicht für meinen Kleingeldbeutel. Wenn es eins gibt, was ich an diesem Teil meiner Selbstständigkeit hasse, 
dann ist es dieses stupide falten und verpacken der Schnittmuster.
Hier seht ihr ungefähr 1/4 von dem was ich in den letzten Wochen geplottet, gefaltet und verpackt habe. Wenn ich fertig bin, dann sind sage und 
schreibe 450 m Papier durch meine Hände gegangen. 
Wenn ich das DIN A4 Papier noch dazuzählen würde ......... 
nein ich lasse es lieber.


Wenn ich nicht im Dachboden Schnittmuster verpackt habe, dann war ich bei Hartmann Stoffe&Zubehör auf dem Stoffmärkten zu finden und wenn ich dort nicht zu finden war, dann in der Duisburger Stoffzentrale bei meinem ersten Workshop. Der hat richtig viel Spaß gemacht, aber davon erzähle ich euch morgen und dann gibts Fotos.




Freitag, 1. Mai 2009

Stoffmarkt - Oberhausen 01.05.2009

Die Ergebnisse meiner Stuhlprobe sind wegen dem Feiertag noch nicht da, 
so heißt es bis Montag warten. 
Hab ich nun Salmonellen oder nicht.
Soweit geht es mir schon wieder besser.
Ich kann mich endlich ohne flatternde Knie auf den Beinen halten. 
Nur nach den Mahlzeiten muss ich aufpassen.
Wenn ich also aus dem Haus gehen möchte, muss ich gut planen. 
Heute war Stoffmarkt in Oberhausen und was soll ich als Süchtige sagen ... natürlich bin ich hin.
Ich bin halt entsprechend früher aufgestanden und 
habe vorsichtshalber Sakrotan mitgenommen. 
Ich möchte ja niemanden anstecken.
 Aber es ist zum Glück alles gut gegangen.
Die Stöffchen vom Stoffmarkt drehen bereits ihre Runden in 
der WaMa und im Trockner.