Donnerstag, 31. Dezember 2009

Endlich sind die Gardinen in den Schlafräumen fertig

Lange hat es gedauert, aber nun sind sie endlich fertig geworden.
Die Gardinen für die Schlafräume.

Warum es solange gedauert hat? Ich hasse Gardinen nähen. Außerdem wollte ich eine Gardinenhöhe von 2,0m haben und habe 3,0m bekommen. Die Gardinen um 1,0m zu kürzen war echt viel Arbeit, welche meine Laune nicht gerade zum besten wandelte.
Die Gardinen fürs Ankleidezimmer haben wir zur Schneiderin gegeben, als ich sie abholte war ich sowas von verärgert, total krumm und schief.
Nee so kann ich das selbst auch nähen und dafür Geld ausgeben .......
Jetzt am Jahresende dachte ich mir:
Alles alles schlecht hinter dir, dann kannste wieder schöne Sachen nähen. Also hab ich mit den Gardinen angefangen.

Hier erstmal mein Zimmer vorher:


Und jetzt mit Gardinen:


Und jetzt das Schlafzimmer meines Mannes vorher:


Die Schlafzimmergardinen habe ich pimaldaumen gekauft und wie man sieht, reichte der Stoff für die Länge gar nicht. Außerdem wirkten die Gardinen dreckig, weil der grauton darin überhaupt nicht schön war. 
Auf dem Ballen sah das ganz anders aus.

Und nacher:

Ich bin wirklich glücklich endlich die leidige Arbeit hinter mir zu haben und es sieht auch noch ganz gut aus. Jetzt fehlen nur noch passende Schals für die Seiten, aber die kommen erst, wenn die Schlafzimmer renoviert wurden.
Na ja und das wird noch was dauern.




Dienstag, 29. Dezember 2009

Schneeflöckchen Weißröckchen im Ruhrgebiet

Kurz vor Weihnachten und es schneite vom Himmel.
In manchen Gegend von Deutschland nichts ungewöhnliches, hier im Ruhrgebiet sind Schneeflocken mittlerweile selten geworden. Ich persönlich liebe den Winter, wenn er schön trocken und eisigkalt ist. Gerne würde ich mal Winterurlaub machen, aber meine besser Hälfte hat leider Höhenangst und im Winter wollte ich die 1000er Berge nun doch nicht zu Fuß erklimmen.

Hier ein paar Wintereindrücke aus dem Ruhrgebiet:

Nein Spaghetti gabs nicht, das ist unser Glühweintopf. Wenn es schon mal schneit, dann treffen sich die Nachbarn kurzfrist vor ner Garage zum Glühwein:


Im Hund vom Nachbarn stecken 100.000 Volt und somit ist kein scharfes Foto möglich gewesen:


So und jetzt noch unseren verschneiten "Garten".

Leider hielt der Schnee nur gerade mal 2 Tage und pünktliche zu Weihnachten war alles wieder weg.



Sonntag, 13. Dezember 2009

Ich hab gewonnen




(sorry ich weiß leider den HTML-Befehl für Link- und Bildverknüpfung)
Der kreative Adventkalender mit Nadel und Faden



Am 04.12.2009 hab ich an der Verlosung der Weihnachtsulme teilgenommen.
Ein Schnittmuster von Kwik Sew konnte Frau gewinnen.

Wer an der Verlosung teilnehmen wollte, musste folgende Frage beantworten:
Was ist für bedeutet Glück für dich?

Ich fand die Beantwortung gar nicht mal so leicht. Nach einem langen Moment des Nachdenkes, hab ich mit folgenden Sätzen mein Glück versucht:

Hallo Ihr Lieben,
zu schreiben was für einen Glück bedeutet ist wirklich schwer,
fängt doch Glück beim Sonnenstrahl am Morgen an und hört beim Sternenhimmel auf.
Mein persönlich größtes Glück ist, dass ich als Ruhrpottkind meinen Mann in Berlin gefunden habe, der wiederum in der Nähe von Köln wohnte.
Das nächste große Glück ist, dass ich nach 5 Jahren des immer kränker werdens, wieder gesund bin bzw. auf dem besten Wege dahin bin.
Das ich ein warmes Dach über den Kopf habe und einen Job den ich auch noch gerne mag. Einen Chef mit den man reden kann und viele liebe Arbeitskollegen.
Ich bin glücklich für meine Kollegin, die am Mittwoch eine gesunde Tochter zur Welt gebracht hat.
Für mich ist Glück das ich nicht Hungern muss, sondern mir ab und an auch mal was „besonders“ leisten kann.
Liebe Grüße Brit


Eigentlich hätte ich noch viel mehr schreiben können, trotzdem was soll ich sagen?
Ich hab tatsächlich gewonnen und freu mich wie Bolle.




Weihnachtsmarkt Münster 05.12.2009




Schon längst überfällig ist mein Bericht vom Weihnachtsmarktbesuch in Münster.
Mein Mann und ich lieben diese Stadt, sie hat einfach Charme und wirkt gemütlich. Vielleicht gönnen wir uns in Münster aber einfach auch mehr Zeit zum bummeln.

Die Weihnachtspyramide am Aegidiimarkt:

Ein biblischer Nachnamensvetter. Der Rest der Krippe steht auch am Aegidiimarkt, die Figuren sind wirklich wunderschön:

Leider hat es geregnet, was uns trotzdem nicht davon abhielt genau 7 Stunden durch Münster zu schlendern. 
Gerade mal eine kurze Kaffeepause haben wir uns gegönnt.
Wobei die 7 Stunden sind uns eigentlich erst am Parkautomaten aufgefallen.

Ganz leckere Sachen haben wir auf dem Wochenmarkt am Domplatz gefunden. Auf dem Weihnachtsmarkt haben wir sehr leckeren Honig erstanden. Sanddorn/Honig der schmeckt fast wie ein Bonbon. Es gab viele Stände mit dieser Honigmischung, aber bei keinem schmeckte er so gut.




Samstag, 5. Dezember 2009

Sinter Claas ... und die Kindheitserinnerungen




(sorry ich weiß leider den HTML-Befehl für Link- und Bildverknüpfung)
Der kreative Adventkalender mit Nadel und Faden



Weihnachten ist für mich immer eine Zeit,
 in der ich mich gerne an meine Kindheit zurück erinnere.
Letztes Jahr hatte ich mir diesen besonderen Tag im Weihnachtsulmekalender ausgesucht um "mein Törchen" zu füllen, natürlich wollte ich auch dazu den Text schreiben. Tja und dann kam der Tag an dem ich den Text schreiben musste.
Ein groß Teil meiner Familie wanderte nach dem 1. Weltkrieg nach Holland aus und so fuhren wir viele Jahr zu Weihnachten und Sinter Claas nach Holland.
Dort trägt er heute noch sein Bischofsgewand und keine Coca-Cola-Robe und wird größer gefeiert als das eigentliche Weihnachtsfest.

Sinter Claas kommt schon Mitte November mit dem Schiff aus Spanien angereist. An irgendeinem holländischen Hafen legt das Schiff an (auch die Ankunft wird gefeiert) und dann wandert er bis zum 5.12. durchs Land. Sein treuer Begleiter ist der Zwarte Piet (der schwarze Piet) der ein wenig die Aufgabe des in Deutschland bekanten Knecht Rubrecht übernimmt, jedoch ohne Rute unterwegs ist.
Mich hat der Zwarte Piet immer an den kleinen Muck erinnert. Hat er doch viel zu große Pumphosen und einen riesigen Turban auf.
Komisch, mir ist als Kind nie aufgefallen, das er immer nur ein 
schwarzes Gesicht und nie schwarze Hände hatte.
Ich kann mich auch daran erinnern, das die Gaben in Holland weniger aus Süßigkeiten bestanden, sondern hauptsächlich aus Clementinen, Orangen, Nüssen und leider auch immer Rosinen bestanden.
Rosinen ich mochte doch keine Rosinen, eigentlich hat mir meine Verwandtschaft jeden Wunsch von den Augen abgelesen. Warum nur waren in der Tüte immer Rosinen drin?
Heute weiß ich die Antwort:
War doch Onkel Ef immer meine Rettung. Kurz nach der Bescherung ging der Rosinentauschhandel los. Onkel Ef und Onkel Hans wetteiferten miteinander, doch zum größten Teil hat Onkel Ef gewonnen.
War der Tauschhandel vorbei, zündete sich Onkel Hans seine geliebte Zigarre und mein Opa eine Zigarette an. Meine Tante holte das gute Geschirr aus dem Schrank und ich durfte das gute Silber auf den Tisch legen, 
immer vorher noch mal mit einem Leinentuch blank putzen.
Ja das weiß ich von der Hausangestellten Jüffi.
Oma holt die Schüsseln aus dem Schrank, Tante Else rührt noch mal hecktisch die Soße um, Mama rennt zwischen Küche hin- und her um sie gefüllt 
und duftend auf den Tisch zu stellen.
Die Männer wurden liebvoll ermahnt doch nicht immer vor dem Essen zu rauchen und wann dann halt etwas schneller.
Das Essen war immer köstlich und als 2. Nachtisch gab es immer 
echte belgische Pralinen.
Die gab es zu Hause nie, konnten wir uns auch nicht leisten.

Heute ist fällt der Nikolaus eigentlich schon fast aus.
Je nach Wochentag kommt meine Mutter zum Nikolaus vorbei und manchmal erzählt sie ein paar Geschichten aus ihrer Kindheit.
Ihrer Kindheit nach dem 2. Weltkrieg, wo es hier noch nicht viel zu kaufen gab.
In Holland gab es Kaffee, Nylonstrümpfe und Wolldecken.
Sie erzählt wie sie mit meinen Großeltern und ihrer Freundin Inge bei der Verwandtschaft Urlaub machte. Auf dem Rückweg mussten meine Oma, Mama und Inge sich schlafend stellen, mein Opa war der Meinung dann würden einen die Zöllner nicht anhalten.
Einmal war es dann doch soweit,
mein Opa konnte vor lauter Aufregung kaum sprechen, 
bekam fast den Kofferraum nicht auf, 
die Frauen schliefen den angeblich tiefsten Schlaf in ihrem Leben und beteten
"Lieber Gott, mach das wir nicht aussteigen müssen."
Dann durften sie weiter fahren ..............................
zumindest bis zum nächsten Parkplatz, 
da musste mein Opa erstmal 2 Zigaretten rauchen.
Nun ja meine Mutter und Freundin saßen auf 10 Pfund Kaffee und 3 Wolldecken, jeder der Frau hatte soviele Nylonstrümpfe übereinander an, wie es ging und
damals stand auf Luxusschmuggel 2 Tage Arrest.
Heute kann man sich das gar nicht mehr vorstellen.






Mein liebstes Weihnachtsgedicht

Markt und Straßen stehen verlassen
still erleuchtet jedes Haus,
sinnend geh ich durch die Gassen,
alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
buntes Spielzeug fromm geschmückt,
tausend Kindlein stehn und schauen,
sind so wundervoll beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
bis hinaus ins freue Feld,
heres Glänzen, heil`ges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
aus des Schnees Einsamkeit,
steigt´s wie wunderbares Singen,
O du gnadenreiche Zeit.



Dies ist wirklich mein Lieblingsgedicht und trotzdem kann mein Hirnchen sich den Text nicht merken. Aber dieses blöde "Drauß vom Walde ..." das kann ich.
Einen kleinen Vorteil hat diese Vergesslichkeit, 
ich erlebe das Gedicht jedes Jahr aufs neue Neu.




Mittwoch, 25. November 2009

So schön abnehmen auch ist .....

es wirft auch das ein oder andere Problem auf.

Da wäre natürlich erstmal das Hosenproblem.
Genau 2 befinden sich in meinem Schrank die noch so einigermaßen mit MIR spazieren gehen möchten. Die anderen werfen spätestens nach 
10 Schritten die Flinte ins Korn.

Das nächste Problem heißt "neue T-Shirts braucht das Kind".
Aus unerklärlichen Gründen hat ein kleines Mäuschen kleine Löchlein in meine Shirts geknabbert. Wenn man es nicht weiß sieht man sie nicht, aber ich weiß es ja. Die Löchlein sind grundsätzlich an der gleichen Stelle und ich weiß bis heute nicht woher. Denn sie sind weit ab von allen Nähten.

Es ist auch nicht so, als wenn hier Stoffmangel herschen würde, nur ...................... ich müsste so ca. 5 Shirts nähen, gerne auch mehr. Natürlich müsste ich dafür meinen geliebten schwarzen Jersey benutzen ..... und jetzt kommt die Frage alle Fragen:

Wie lange passen mir die Shirts dann? *seufz*




Dienstag, 24. November 2009

Warum es hier so ruhig ist ....

erst im Oktober habe ich 2 Wochen wegen einer heftigen Erkältung das Bett 
und später das Haus hüten müssen.

Letzte Woche Montag habe ich gegen 17 Uhr noch ernsthaft überlegt, ob ich zum Sport gehen soll oder nicht. Genaugenommen habe ich da schon schlecht Luft bekommen, was dann eine halbe Stunde später auch der ausschlaggebene Punkt war - NICHT - zum Sport zu gehen. Tja was soll ich sagen, gerade mal ein Stündchen später lag ich auf der Couch und konnte mich nicht mehr rühren.

Diagnose: Bronchitis

3 Tage kam ich aus meinem Bettchen nicht mehr raus. Meinen beiden Pelzmonstern hat das natürlich gut gefallen, noch schön wärs gewesen ich hätte nicht soviel rumgehustet .... das stört doch sehr beim schlafen.

Fit bin ich immer noch nicht, aber der Schreibtisch ruft und ich gehe brav schaffen.

Der unfite Zustand hinterlässt ein Kopf voller Watte und das ist nicht gerade kreativitätsfördernd. Und obwohl ich gar kein Federbett habe, die nicht vorhandenen Federn rufen recht früh am Abend recht laut .... und das mir wo ich doch eigentlich eine Nachteule bin.

Oder werde ich einfach nur alt?

Ich hoffe bis zum Wochenende bin ich wieder fit und voller Kreativität, 
denn ich habe sturmfreie Bude.




Sonntag, 15. November 2009

Jaaaaa die ersten 10 sind geschafft

Juchuuuuuuuuuuuuuuu, heute morgen hat es meine Waage bestätigt.

Ich bin nun in der 14. Woche ...... nee nicht meiner Schwangerschaft ... sondern meiner Anti-Allergie-Diät.

Heute morgen traute ich dann meinen Augen nicht:

10 Kilo sind runter

Stolz wie Oscar bin ich.
Nur leider, bei den vielen Kilos die ich mit mir rumschleppe, merke nur ich es ... zumindest bin ich noch nicht drauf angesprochen worden.
Somit heißt es nun: "Auf die nächsten 10 warten".




Mittwoch, 11. November 2009

Nachtnähen

Kennt ihr schon den neusten Trend?
Er nennt sich Nachtnähen. Ein paar Nachteulen schließen sich zusammen, jede näht ihr(e) Projekt(e) nach Wahl und zwischendurch wird dokumentiert. Es gibt natürlich keinen Sieger oder Verlierer, es kommt auch nicht drauf an wie viel man schafft. Neugierig ist frau jedoch immer, wie lange durchgehalten wurde.
So richtige konnte ich am Nachtnähen noch nicht teilnehmen, am nächsten Tag hatte ich immer Termine für die ich früh aus den Federn musste.

Beim letzten Nachtnähen habe ich meinen neuen Taschenschnitt Heidi geschafft.
Als Citytasche finde ich diese Form besser als die von Lucy, allerdings ist sie nicht so schön geräumig.




Ursprünglich habe ich den Totenkopfstoff gekauft, um Taschen für meinen Dawanda-Shop zu nähen, aber nach der Jack Wolfskin Skandal hab ich doch muffensauen bekommen. E.H. ist im Abmahnen bekanntlich auch knallhart.

2 Taschen hatte ich schon vor dem Skandal fertig, jetzt habe ich mir überlegt diese zu tauschen. Ich denke zum Wochenende werde ich entsprechende Fotos einstellen.




Dienstag, 3. November 2009

Sie sind wieder da ....

noch am gleichen Abend habe ich meine Bänder gefunden.
Mein Kopf funktioniert manchmal doch noch, irgendwie sagte er mir die ganze Zeit ich solle in den Wohnzimmerschrank gucken.
Eigentlich blöd, warum soll ich in den Wohnzimmerschrank gucken? Ich hätte auf mein Bauchgefühl mal wieder hören sollen, denn als ich die Bänder gekauft habe, war der Dachboden schon ausgeräumt und ich habe die Bänder im Wohnzimmerschrank zwischengeparkt.


Aber wie heißt es so schön:
"Gut Haus verliert nichts."



Samstag, 31. Oktober 2009

Passend zu Halloween ...

habe ich ein TaTüTa genäht.

es sollten eigentlich mehr werden, aber ich finde meine Bändertüte nicht.
Auf dem Stoffmarkt im September habe ich ganz, ganz viele Farbenmix-Bänder auf dem Stoffmarkt gekauft. Wir standen damals kurz vor dem Umbau, deshalb hatte ich die Bänder beim einräumen der Schränke vergessen, aber sie waren nicht dabei. Meine Bänder haben ja nun eine eigene Schublade bekommen.
Ich könnte wirklich heulen, es sind Bänder im Wert von 40€ 
und das ist ja nun mal kein Papenstiel.
Drück mir mal die Daumen, das ich die Bänder wiederfinde.




Und jetzt noch was gesticktes

In Siegen war gegenüber von uns ein Stand, 
den wir wegen des nicht sehr einladenden Aufbaus erstmal ignoriert haben.
Am 2. Tag kamen wir dann ins Gespräch und haben erstmal die Schätze entdeckt, die dort verborgen lagen. Wunderschöne Fellimitate 
(einer sah aus wie ein Eisbärenfell) 
und andere schöne Stoffe.

Ich hab mir zum testen und besticken einen goldfarbenen 
Fellirgendwas mitgenommen.
Er ist diese Woche auch direkt unter der Sticki gelandet. 
2 Kissenbezüge sind dabei entstanden, es fehlt noch Stoff für die Rückseiten (steht auch auf meinem Messezettel). Leider lässt sich der Stoff sehr schlecht fotografieren, deshalb nur ein kleines Foto von meiner Teststickerei. Ich weiß nur noch nicht was ich draus mache.

Fast ist sie fertig ...

Diese Jacke hat mich ganz schön geärgert.
Wie verhext war das Nähen, soviele Nadeln sind mir schon lange nicht mehr abgebrochen. Dann hat sich die Vlieseline in Wohlgefallen aufgelöst und das Bügeleisen verklebt, an einer Stelle wollte die Maschine nicht mehr transportieren und so ging die Serie weiter.

Ich wollte sie eigentlich schon in Siegen ausführen, aber wegen der Pannenserie hab ich sie erstmal zur Seite gelegt. Heute ist sie fast fertig geworden, morgen gehts nach Wiesbaden zur Kreativ-Welt und auf meinem Einkaufzettel unter Knopf Budke stehen Druckknöpfe verzeichnet.

Bin mal gespannt wie es morgen auf der Messe wird.




Donnerstag, 8. Oktober 2009

Land unter in Oberhausen die 2.

Immer wenn ich früh ins Bett will ....................
Heute stand wieder ein Löschung auf dem Programm, da ich danach immer müde und erschöpft bin, manchmal am nächsten Tag mein Kreislauf verrückt spielt, habe ich mir vorgenommen:
Heute gehts früh ins Bett, damit du genug Schlaf bekommst und morgen fit bist.
Um 21 Uhr kam er dann - der Regen und anschließend die Wassermassen. Um 21:15 Uhr habe ich schon zu meinem Mann gesagt 
"Ich glaube wir können die Eimer im Keller holen."
Die Antwort war: "Was du immer hast."
Um 21:30 Uhr kam die Meldung vom Nachbarn "Wir haben Wasser im Keller." Ein paar Minuten später war klar, diesmal nur ganz leicht - Hilfe nicht nötig.
Nur komisch das Nachbar Nr.2 sich nicht blicken ließ. Die Garage stand hoch unter Wasser, die Abflüsse waren verstopft und die Türe zum Garten muss geöffnet werden, sonst läuft hier nichts ab. Kurz drauf stellt sich heraus, alle lagen schon im Bett und haben geschlafen und welch Schock ...................... das Wasser im Keller stand schon wieder ca. 10 cm hoch.
Also schnell Eimer holen, Kehrbleche zum schaufeln haben sich bezahlt gemacht und unser Nasssauger soweiso.
Um 23:30 Uhr war der Spuk vorbei.
Die Feuerwehr haben wir diesmal überhaupt nicht gesehen, beim letzten Mal kamen sie ja wenigstens noch vorbei.
Zum Dank liege ich seit heute mit Triefnase flach und meine sonst recht laute Stimme ist nur noch ein leises Stimmchen.
Hoffentlich gehts mir Montag wieder besser.




Ja ist denn schon Weihnachten?

Am Montag lag ein Abholschein für die Packstation im Briefkasten.
Samstag habe ich - ich glaube 5 Online-Bestellungen - aufgegeben, da war die Spannung groß
Welches Paket macht das Rennen?
And the winner is:
Mist vor dem auspacken musste ich erst noch zur Wassergymnastik, dabei kribbelte es mir doch sooooooo in den Fingern.
Die schwarze Vliesrolle kann man kaum erkennen.
Ich habe mir jeweils weißes und schwarzes Vlies speziell für Strechtstoffe und Jersey gekauft. Davon hatte ich ein Probestückchen erhalten und war begeistert. Einziges Manko: es ist kein Abreißvlies. Dann hatte ich das ewige spulen der Unterfadenrollen satt und habe mir endlich Bobbins gegönnt. Zu guter Letzt dann noch etwas Klebevlies. Somit sollte ich für die nächste Zeit gut eingedeckt sein.




Montag, 5. Oktober 2009

Ein Jäckchen für Rheinberg

Die Jacke habe ich am Samstag genäht, als Modell für Rheinberg.
Ich muss gestehen, das ich wieder einmal weinend vor einer Jacke stehe. Super schön sieht sie in Natura aus, aber ich kann doch keine Wolle vertragen Weinen.
Die Bilder habe ich heute gemacht, als ich nach Hause kam. Der Himmel war schon wolkenbehangen und so hab ich mich einfach nur beeilt. Somit sind die Bilder nicht ganz so toll geworden.
Modell: Brenda Gr. 44/46
Messetermin: 17./18.10.2009
wo: Messe Rheinberg / Niederrhein

Montag, 28. September 2009

Was die Frau so treibt

Mein letzter freier Tag, morgen muss ich wieder Arbeiten.
Warum nur ist der Urlaub immer so schnell rum?
Und kann es sein, das gerade der letzte Tag immer schneller 
vergeht als die anderen?
Was hat ich heute denn bei dem schönen Wetter getrieben?
Ich habe genäht, ja ich gebe es zu - ich habe im Nähzimmer 
gesessen und genäht.
Mein Mann muss schon seit Donnerstag arbeiten, heißt Sonntag 12 Stunden Schicht und für mich heißt das, ich habe bis 19 Uhr sturmfreie Bude.
Noch vor meinem Urlaub habe ich ein Mützenschnittmuster entworfen und so hat mich heute das Mützenfieber gepackt. Obwohl das Wetter noch gar nicht nach Mützen ausschaut, aber der Winter kommt bestimmt.
Der Verkauf des Schnittmusters ist gleichzeitig eine Spendenaktion an den Verein Saporoshje e.V. Oberhausen. Meine Familie unterstützt den Verein ehrenamtlich und so bin ich damit irgendwie verbunden. Seit der enormen Haushaltskürzungen der Stadt Oberhausen - Saporoshje liegt in der Ukraine und ist die Partnerstadt von Oberhausen - muss der Verein für die Nebenkosten des Vereinshauses selbst aufkommen. Natürlich ist das keine kleine Wohnung, denn die vielen Sachspenden müssen ja irgendwo untergebracht werden und der Container fährt nur alle 4-6 Monate. Die Spenden für den Transport sind auch nicht das Problem, nur der Verein darf kein Geld aus der Kasse nehmen um die Nebenkosten zu bezahlen, es sei denn es ist ausdrücklich deklariert. Sowas weiß der "normale" Spender nicht und das ist das größte Problem.



Ich hoffe nun das meine Kunden/innen mich unterstützen und wir den Verein finanzelle unterstützen können. Entsprechend hoffe ich auf regen verkauf des Mützenschnittmusters und machte ausnahmsweise mal Werbung für meinen Shop
So und nun ein wenig Augenfutter:
Allen einen schönen Start in die Woche 




Samstag, 26. September 2009

Einräuminventur

Wie angekündigt haben ich mir beim einräumen meiner Stoffe die Zeit genommen und noch mal genau Inventur gemacht. Die 1. Inventur war ja ganz gut und schön, aber was nützt es mir, wenn ich später nicht mehr wusste in welchem Regal der Stoff der Begierde nun liegt.
Deshalb habe ich eine Vorlage zu Erfassung meiner Stoffe entworfen und diese beim einräumen schön ausgefüllt. Dabei habe ich festgestellt, dass ich doch den ein oder anderen Stoff vergessen habe aus der Liste zu streichen. Leider habe ich auch den ein oder anderen gar nicht erfasst.
Jetzt weiß ich aber wo ich welchen Stoff finde. Später ist mir noch aufgefallen, da ich viele Modelle nähe sollte ich vielleicht noch einfügen wie teuer der Meterpreis war, damit ich die Modelle besser berechnen kann.

Hier der Stand schwarz auf weiß in Zahlen:
Jersey, Sweater, Bouclé, Fleece, Strick: 218,10 m
Jackenstoffe 58,40 m
Blusenstoffe 79,30 m
Hosenstoffe 107,50 m
Entwurfsstoffe 67,00 m
Sonstige 17,90 m
macht ingesamt 548,20 m
Die Stoffe vom letzten Stoffmarkt sind noch nicht dazugerechnet, aber ich glaube es waren auch "nur" 8,00 m.
Meine Taschenstoffe hatte ich auch erfasst, nur hat mich vor dem Umbau noch das Taschennähfieber ereilt und ich habe nicht wirklich nachgehalten wie viele Meter ich vernäht habe.
Na ja und ehrlich dafür bleibt jetzt keine Zeit mehr und ist ja auch nicht sooooooooo wichtig.




Freitag, 25. September 2009

Mein neues Nähzimmer

Und jetzt endlich ganz viel Augenfutter von meinem neuen Nähzimmer.
Ich bin so froh, dass wir endlich fast fertig sind. Ein paar Kleinigkeiten fehlen noch, wie ein Schrank und ein Regal vom Schweden. Außerdem muss noch die Tür und die Luke im neuen Heizungsraum eingebaut werden. 2 Kruschecken möchten noch aufgelöst werden und für meinen neuen Zuschneidetisch brauche ich noch Türen und die Schubladen muss ich auch noch zusammenbauen. Nur wenn ich ehrlich bin, im Augenblick ist dafür einfach die Luft raus und da ich die nächsten 7 Wochen komplett durcharbeiten muss und gerade mal 2 "Ruhetag" habe, möchte ich mich mit diesen Kleinigkeiten auch nicht stressen. Die Ruhetage werde ich für die nächsten Vorbereitungen nutzen müssen, einzig ich darf an den Tagen mal ausschlafen.
So jetzt aber erstmal Augenfutter und damit man auch sieht was sich verändert hat, gibt es Vorher-Nachher Bilder. 

Vorher
 
links Seite:


rechts Seite:

Nachher

Die weiße Kommode kommt noch weg und wird durch Billy vom Schweden ersetzt, damit die Schnittmuster dort ihren Platz finden.

Nähtisch
Die Stickmaschine sucht noch eine schönes Plätzchen, aber ich glaube auch hier findet sich beim Schweden etwas. 

 Schreibtisch
Hier noch die beiden Kruschecken
Für die Lineale und Schneidematten wollte ich noch Taschen nähen, die an den Seiten vom Zuschneidetisch befestigt werden.
Die Ecke mit dem Spiegel beherbergt hauptsächlich noch Werkzeug welches noch gebraucht wird, der Müllsack ist voll mit Kleidung für Saporoshje und im Karton sind Kochbücher die demnächst ihren Platz in der Küche haben.
Unser neuer Heizungsraum. Weil die Ecke früher sehr verboten ausschaute, gibt er hervon kein Vorherfoto.
Mein ganzer Stolz ist der neue Zuschneidetisch, der eigentlich überhaupt nicht eingeplant war. Zu dumm das beim Besuch IKEA-Düsseldorf die blöden Schränke in der Fundgrube standen. Da konnte ich nicht wiederstehen. Mein Mann hätte mich an dem Tag gerne erwürgt, natürlich habe ich behauptet das 2 der 1,00x0,60m großen Schränke in meinem kleinen Skoda passen. Musste Männe mit 1 Schrank nach Hause fahren und die Familienkutsche holen *dumdidum*. Ich hab mir in der Zwischenzeit im Kinderkino Madagaska angesehen Winken.
Im Nachhinein haben wir jetzt erfahren, das IKEA-Deutschland die 70er PAX-Schränke aus dem Programm genommen hat, nur gut das ich jetzt noch 4 Stück davon ergattern konnte. Die passenden Nexus-Türen gibt es natürlich auch nicht mehr, für die Küchen wurde Nexus aus dem Programm genommen, nur gut das man diese neuerdings 2 Jahre nachbestellen kann. Ach so ein paar Verbindungsschrauben fehlen auch noch, 
deshalb sind die Schränke noch ein bisschen schief.


Und um den Rundgang abzuschließen hier noch mal 2 Fernansichten. Bei denen mir auffällt, es fehlen noch Gardinen, aber das hat noch sooooooooo viel Zeit, hier kann ja keiner reingucken.


Wenn die Kruschecke weg ist kommen hier noch 2 Schlafsessel hin und mein geerbter Tisch. Dieser dient meinem Mann momentan als Schreibtisch, weil er seinen etwas zu spät bestellt hat müssen wir nun warten.
Ich hoffe der Rundgang hat Euch gefallen, ich für mein Teil fühle mich im neuen Nähzimmer sauwohl und bin davon überzeugt hier viele kreative Ideen zu haben.






Donnerstag, 24. September 2009

Das einzige freie Wochenende


Das einzige Wochenende an dem wir mal Zeit zum abhängen hatten, waren wir im Zoo - genauer im ZOOM. Dort haben wir die Führung 
"Unternehmen erleben" mitgemacht.
Herrliches Wetter hatten wir, fast schon zu warm für einen Spaziergang durch den Zoo. Beim letzten Mal hatten wir den Bereich Afrika besucht, da wir spät in der Zeit waren, hatten wir uns für Alaska entschieden 
(wir wussten leider nicht, das auch die Führung durch Alaska ging).
Wer den ZOOM nicht kennt, der Zoo ist in momentan 2 verschiedene Erlebniswelten aufgeteilt. Zum einen Alaska mit Eisbären, Kodiakbären, Elche, Schneeeulen, Seelöwen usw. Hier gibt es ein Simulator, 
der einen eine Reise auf einer Eisscholle vortäuscht.
Dann gibt es noch Afrika zu bestaunen sind Nashörner, Löwen, Giraffen, Pelikane, Nilpferde usw. Gemütliche Boote fahren einen an einigen der Gehege vorbei oder wie immer und üblich - man läuft.
Nun aber zu unserer Führung. Der Titel war "Unternehmen erleben, hinter die Kulissen", na ja ehrlich gesagt hatten wir uns das schon anders vorgestellt. Ich dachte man sieht wo die Tiere hausen, wenn sie nicht im Freigehege sind. Denn man kann in diesem Zoo nicht in die Tierhäuser, es gibt also keine Schlechtwetterausweichmöglichkeit.
Inhalt war:
- Eine Führung durch die Futterkammer, die mit ihrer Ratten/Mäuse und Insektenzucht ganz interessant war
-die Technik des Alaksa-Simulator. Diese Ansicht fand ich wirklich der Hammer, was man im inneren überhaupt nicht bemerkt.
Trotzdem fand ich die Führung super, denn wir hatten einen erfahrenen Studenten der viele Gesichten von den Tier und ihre Tierpflegern erzählen konnte und wir haben wirklich viel gelacht.
So und jetzt ganz viel Augenfutter:
Die Eisbären haben ein Bad im kühlen Nass genossen.
Antonia die Mini-Eisbärin, sie ist ein Eisbärliliput und muss daher alleine leben. Was kein Problem ist, da Eisbären eh Einzelgänger sind.
Das sind meine neuen Lieblinge: Baumstachler. So süß und sowas von tollpatschig, wir hatten Glück das 2 der eigentlich nachtaktiven Tiere mal zur "Toilette" mussten.

Fischotter mag ich auch sehr, schon ihre Augen verraten den Schalk 
und die Intelligenz.
So und morgen gibt es - wenn ihr brav seit - Bilder vom neuen Nähzimmer. 




Samstag, 5. September 2009

Ernährungsumstellung geht voran

So nun liege ich in den letzten Zügen, die nächsten Tage habe ich keinen PC.
Deshalb hier noch ein paar Bilder und einen Reisebericht, 
den ich ganz vergessen hatte.
Mittlerweile habe ich mit Ernährungsumstellung kaum noch Probleme.
Nur das ein oder andere zum würzen fehlt mir immer noch.
Gegen Tomate (die auf dem Bild sind für meinen Mann)
bin ich immer noch allergisch,
Zwiebeln darf ich mittlerweile wieder essen
und sowie es ausschaut hat auch die Löschung
von Traube und Weinsteinsäure geklappt.
Das heißt ich darf auch wieder Essig essen.
Trotzdem bin ich immer wieder erstaunt,
wenn ich mir unseren "neuen" Einkaufswageninhalt ansehe.
Früher sah dieser gaaaaaaaanzzz anders aus und wenn ich ganz genau hinsehe, bei der Farbenpracht bekommt man gleich Hunger.