Freitag, 16. Mai 2008

Mein erster Urlaub auf Mallorca 02.05.-09.05.2008

Jetzt bekommt ihr einen ausführlichen Urlaubsbericht (sorry da müsst ihr nun durch).
Ich war das erste Mal auf Mallorca. Nach 5 Jahren(solange sind wir nun zusammen) konnte mein Mann mich endlich zu einer Reise dorthin überreden. Bislang hörte Mallorca für mich am Ballermann auf und sowas ist für mich kein Urlaub.
Ich weiß nicht warum ich Mallorca nur auf diesen einen Ort beschränkte
und warum ich immer einen schlechten Ruf im Kopf hatte.
Vorab ich gestehe: Ich habe mich in diese Insel verliebt!
Unser Hotel lag im Ort S´lllot Grenze Sa Coma und das liegt vor den
Toren von Calla Millor
4 Sterne Spa Hotel Mariant Park.
1. Tag - war im Eimer, unsere Ankunft im Hotel 23:15 Uhr.
Wir dachten in Spanien fängt das Leben zu später Stunde an und wir könnten am Strand noch was leckeres Essen, da lagen wir aber sowas von daneben. Die Strandpromenade war leer und es war dort stockdunkel. Die meisten Hotels waren noch geschlossen und viele sahen nicht so aus, als würden sie in dieser Saison noch öffnen. Die Hotelbar hatte inzwischen geschlossen, nur gut das wir uns am Flughafen noch mit teuren Getränken eingedeckt hatten, sonst hätten wir nun eine Staublunge.
2. Tag - nichts mit ausschlafen, wir wollten sofort nach Palma zum Wochenmarkt. Der hörte sich im Internet verlockend an, endlich angekommen war er eine herbe Enttäuschung - Note: überhaupt nicht empfehlenswert. Seit Monaten kämpfe ich ja mit einer Entzündung in der Achillissehen und die Hitze trug nicht wirklich zur Linderung bei und so konnte ich nur mit großen Schmerzen durch die Stadt humpeln. Unsere Reiseführer war keine große Hilfe, wir konnte ja mit mir nicht durch die ganze Stadt laufen. Irgendwann haben wir die Markthallen entdeckt, ich sag euch uns lief das Wasser nur so im Mund zusammen. Der Placa de Major war wunderschön und einen schönen Laden mit Lagenlooksachen haben wir gefunden.
Bild: Eine Gasse in Palme (ich glaube Jaume II) 

3. Tag - ich hätte gerne den ganzen Tag ausgeruht, aber GöGa wollte ja was sehen. Also habe ich mich darauf eingelassen Vormittags zur Tropfsteinhöhle nach Coves del Drac nach Porto Christo zu fahen. Die Höhle war toll, aber man wurde doch sehr durchgeschleust was ich sehr schade fand. In Porto Christo war noch ein kleiner sehr schöner Mini-Mini-Wochenmarkt, anschließend sind wir noch durch ein paar Geschäfte geschlendert dann kam auch schon der Bus zurück zum Hotel. Ich hatte Pool-Nachmittag und GöGa hatte sich zu beschäftigen. Herrlich die Sonne schien bei 28°C, dabei hatte der Wetterbericht so schlechtes Wetter vorher gesagt.
4. Tag - heute hatten wir einen Leihwagen gemietet und es ging ab Richtung Berge. Leider hatten wir schon 2 Stunden Fahrt bis wir die Berge erreichten. Ich war begeistert, in Soller haben wir halte gemacht und wollten was trinken. Leider waren die Ortsschilder nicht sehr aussagekräftig und so haben wir viel Zeit verloren. Danach ging es weiter durch Deia, noch bevor uns klar wurde, wie schön der Ort ist ... lagen alle vorhanden Parkplätze schon hinter uns und uns blieb nichts anders übrig als weiter zu fahren. Dann kamen wir auf die glorreiche wie todesmutige Idee nach Port de Valdemossa zu fahren. Mein Mann (er hat Höhenangst) hat viel Angstschweiß gelassen, die Serpentine sind wirklich nicht zu unterschätzen und es kostet echt Zeit. Gelohnt hat es sich auch nicht wirklich. Aber zumindest konnte ich danach das Steuer übernehmen und wir haben die Berge mit mehr als 40 km/h passieren können. In Port de Andrax haben wir noch mal einen größeren Halt gemacht, ein sehr schöner Ort, wenn auch nicht gerade für den kleinen Geldbeutel.
Bild: Küste kurz hinter Deia - Temperatur 28°C - strahlender Sonnenschein 


5. Tag - noch ein Tag mit dme Mietwagen, heute stand Shopping auf dem Plan. Zuerst fuhren wir zum Wochenmarkt nach Sineu. Note: sehr empfehlenswert. Dann gings weiter nach Inca, dort gibt es einen Lagerverkauf von Camper-Schuhe. Für Leute mit Schuhgröße 37-39 ein wahres Paradies, mit Größe 40 ist die Auswahl jedoch sehr bescheiden. Sonst waren die Ledergeschäfte in Inca nicht mein Ding, ich mag keine großen Gold- und Silberschnallen, viele Nieten ect. In Manacor war leider gerade Siesta, dort wollten wir eigentlich den ein oder anderen Optiker aufsuchen. Es soll dort sehr gute und preiswerte Designerbrillen inkl. Sehgläser geben. Also ging es nochmal nach Porto Christo, dort hatte ich bei unserem ersten Besuch schöne Ketten gesehen, die ich mir jetzt zum Trost kaufen wollte. Es folgte ein Abstecher nach Calla Ratjada, mit der schönen wilden Küste. Für mich jedoch kein guter Urlaubsort. Nach dem Abendbrot im Hotel, ging es dann noch mal zum Shopping nach Calla Millor. Ja hier gab es einige schöne Läden und wir, besser ich, habe das ein oder andere Schöne gefunden.
Bild: Küste von Calla Ratjada bei sonnigen 28°C


6. Tag - für heute hatten wir den einzigen Pool-Tag eingeplant, aber leider hatte der Wettergott etwas anders vor. Für den Pool war es einfach zu kalt und bedeckt bei gerade mal 20°C. Also habe ich mich aufs Zimmer verzogen und bin etwas länger eingeschlafen, eigentlich wollte ich ja mein Buch lesen. Irgendwann bin ich von einem Klopfen wach geworden, konnte aber im schlaftrunkenden Zustand nicht sofort erkennen ob es an unserer Türe oder einer anderen geklopft hatte. Na ja auf die Uhr habe ich dummerweise auch nicht geschaut und so habe ich erstmal weiter gelesen. Gegen Nachmittag bin ich dann mal zum Kaffee trinken in die Hotelbar gegangen, wo ein reichlich schlotternder GöGa saß. Ich hatte wohl das Klopfen öfters mal nicht gehört ... mh dumm gelaufen.
7. und letzter Tag - von dem wir leider auch nicht viel haben werden, denn um 11 Uhr werden wir am Hotel abgeholt. Wir hatten ein ausgiebiges Frühstück geplant, anschließend in Ruhe die restlichen Sachen einpacken und dann auf den Bus warten. Traurig waren wir über die frühe Abreise dann auch nicht.
Aber seht selbst, ein Foto am Abreisemorgen aus dem Hotelzimmer: 


Gelandet sich wir in Dortmund bei strahlenden Sonnenschein und 25°C Außentemperatur. Na wenn das kein Empfang ist.
Im übrigen sahen die nächsten 4 Wochen auf Mallorca nicht anders aus, wir hatten wirklich wahnsinniges Glück.